Antisemitismus nach bayrischer Art

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Vorfälle dieser Art zeigten, dass Antisemitismus längst Alltag sei - in Schulen, Behörden und politischen Debatten, sagte der Beauftragte gegen Antisemitismus in Brandenburg, Andreas Büttner. Erster Antisemitismus-Beauftragter Dabei gehe es etwa um Beleidigungen, Bedrohungen, Sachbeschädigungen, Ausgrenzungen und Angriffe auf jüdische Einrichtungen. Das Amt des Beauftragten werde gebraucht und habe Antisemitismus in der Gesellschaft sichtbarer gemacht, zeigte sich Büttner überzeugt. Eigentlich müsste die Suche nach einem Beauftragten für die Antisemitismusbekämpfung an Berliner Hochschulen, offiziell „Landesansprechperson“ genannt, schon längst über die Bühne sein. 63 Personen hatten sich für den 2025 geschaffenen Posten beworben. Zwar ist Can Landesbeamter und verfügt nachgewiesenermaßen

Erstmalig 09.06.2026Zuletzt vor 11 Tagen

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Beitragende Quellen

Artikel (7)

  • Juedische AllgemeineJournalismus15.06.2026

    Eigentlich müsste die Suche nach einem Beauftragten für die Antisemitismusbekämpfung an Berliner Hochschulen, offiziell „Landesansprechperson“ genannt, schon längst über die Bühne sein. 63 Personen hatten sich für den 2025 geschaffenen Posten beworben. Zwar ist Can Landesbeamter und verfügt nachgewiesenermaßen über Erfahrung in der Antisemitismusprävention. Wir sehen derzeit eine Situation, in der antisemitische Narrative zunehmend akademisch codiert und legitimiert werden“, sagte Dekel dem „Tagesspiegel“.

  • RP ONLINE · DüsseldorfRegional10.06.2026

    2025 hat die Recherche- und Informationsstelle Rias erneut einen Anstieg antisemitischer Vorfälle in Düsseldorf verzeichnet, darunter auch an Schulen. Besorgniserregend seien zudem Protestaktionen, die sich direkt gegen die Jüdische Gemeinde richteten.

  • SternJournalismus09.06.2026

    Vorfälle dieser Art zeigten, dass Antisemitismus längst Alltag sei - in Schulen, Behörden und politischen Debatten, sagte der Beauftragte gegen Antisemitismus in Brandenburg, Andreas Büttner. Erster Antisemitismus-Beauftragter Dabei gehe es etwa um Beleidigungen, Bedrohungen, Sachbeschädigungen, Ausgrenzungen und Angriffe auf jüdische Einrichtungen. Das Amt des Beauftragten werde gebraucht und habe Antisemitismus in der Gesellschaft sichtbarer gemacht, zeigte sich Büttner überzeugt.

  • SternJournalismus09.06.2026

    Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, hat vor einer „neuen Qualität“ von Judenfeindlichkeit in dem Bundesland gewarnt. „Antisemitismus tritt zunehmend offener und weniger verdeckt auf, manifestiert sich in aggressiverer Sprache und Auftreten und ist stark verknüpft mit aktuellen politischen, globalen Konflikten“, hieß es in Büttners erstem Tätigkeitsbericht, den er am Dienstag in Potsdam offiziell dem Brandenburger Landtag übergab. Weiterhin problematisch ist laut Bericht auch der Antisemitismus im rechtsextremen Kontext.

  • SternJournalismus09.06.2026

    Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hält die Amtsführung des Beauftragten gegen Antisemitismus für falsch. Die Brandenburger BSW-Landtagsfraktion zweifelt die Amtsführung des Beauftragten gegen Antisemitismus, Andreas Büttner, an. BSW will Aufklärung über wirtschaftliche Aktivitäten Im Januar wurde ein Brandanschlag auf das Privatgrundstück des Antisemitismus-Beauftragten verübt.

  • Juedische AllgemeineJournalismus09.06.2026

    Oktober 2023 wird lautstark – und auch häufig zurecht – über den Antisemitismus in migrantisch geprägten Vierteln, linken Hausprojekten oder gratismutigen Künstlerkreisen diskutiert. Ist vom rechten Antisemitismus die Rede, dann vermutet man ihn in den ostdeutschen Bundesländern. Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger im Exklusiv-Interview: »Ich hoffe, dass sich diese insgesamt skurrile Geschichte bald beruhigt« Bayern: Zahl antisemitischer Vorfälle bleibt auf Rekordhoch »Antisemitische Ausdrucksformen wurden enthemmter, bedrohlicher und direkter«, sagt Annette Seidel-Arpacı, die Leiterin von RIAS