Geschworene beraten in Wien im Prozess um Russland-Spionage
Zusammenfassung lesen ▾Zusammenfassung schließen ▴
In einem Spionageprozess gegen einen mutmaßlichen Komplizen des ehemaligen Wirecard-Managers Jan Marsalek wird am Mittwoch in Wien ein Urteil erwartet. Auf der Anklagebank des Wiener Landesgerichts sitzt der ehemalige österreichische Verfassungsschützer Egisto Ott, der für den russischen Geheimdienst Informationen gesammelt haben soll. Der polnische Geheimdienst hat drei mutmaßliche Agenten festgenommen, die für den russischen Geheimdienst gearbeitet haben sollen. Auch sollen sie im Auftrag eines russischen Staatsbürgers Details zur Stationierung von NATO-Truppen in Polen ausgespäht haben. Die Regierung in Warschau wirft den Geheimdiensten Russlands und seines Verbündeten Belarus vor, viele Agenten ins Land zu schicken und Saboteure anzuwerben.
Artikel
4
Quellen
4
Relevanz
80
0–100
Kontroverse
0
0–100
Stimmung
Sensationalismus-Gap
-1
Differenz zw. Quellen
Coverage-Gini
0.75
0 = gleichmäßig
Dominante Quellenart
Regional
Quellentypen
Perspektiven5 Quellen
Wie enden die Berichte?
Spannweite: 0.80Positiver Wert = Artikel endet stimmungsmäßig heller als er beginnt. Negativer Wert = Artikel wird dunkler. Basiert auf SentiWS-Lexikon.
Beitragende Quellen
Artikel (12)
- SternJournalismus23.05.2026
- SZ · PolitikJournalismus22.05.2026
- HandelsblattJournalismus21.05.2026
- ZEIT ONLINEJournalismus20.05.2026
- SpiegelJournalismus20.05.2026
Er soll Informationen über geflohene Russen gesammelt haben: In Wien ist ein früherer Verfassungsschützer zu einer Haftstrafe verurteilt worden. In dem Prozess ging es auch um Verbindungen zu Ex-Wirecard-Manager Marsalek.
- Sächsische · - Das Newsportal für SachsenRegional20.05.2026
- Kurier – RssdRegional20.05.2026⚠ Klickköder
Der ehemalige Chefinspektor im mittlerweile aufgelösten Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, hat sein Amt missbraucht und Spionage für Russland betrieben. Ott hat die Adresse ein Jahr zuvor beim Meldeamt abgefragt – auch in diesem Fall nicht für die Russen, betont er, sondern als „Privatmann“, um mit dem Journalisten Kontakt aufzunehmen. Tatsächlich aber sollen sie über den ehemaligen Wirecard-Manager Jan Marsalek in Russland gelandet und vom FSB ausgewertet worden sein.
- Kurier – RssdRegional20.05.2026
Der polnische Geheimdienst hat drei mutmaßliche Agenten festgenommen, die für den russischen Geheimdienst gearbeitet haben sollen. Auch sollen sie im Auftrag eines russischen Staatsbürgers Details zur Stationierung von NATO-Truppen in Polen ausgespäht haben. Die Regierung in Warschau wirft den Geheimdiensten Russlands und seines Verbündeten Belarus vor, viele Agenten ins Land zu schicken und Saboteure anzuwerben.
- ONETZRegional20.05.2026
- GN Online – GesamtRegional20.05.2026
Von dpa Ein Ex-Verfassungsschützer mit mutmaßlichen Verbindungen zum international gesuchten Jan Marsalek: In einem Prozess um Spionage für Moskau steht ein Urteil bevor. Weitere Ermittlungen laufen bereits. mehr...
- Aachener ZeitungRegional20.05.2026
- wallstreet:online · UnternehmenmeldungenJournalismus20.05.2026
WIEN (dpa-AFX) - In einem Spionageprozess gegen einen mutmaßlichen Komplizen des ehemaligen Wirecard-Managers Jan Marsalek wird am Mittwoch in Wien ein Urteil erwartet. Auf der Anklagebank des Wiener Landesgerichts sitzt der ehemalige österreichische Verfassungsschützer Egisto Ott, der für den russischen Geheimdienst Informationen gesammelt haben soll.